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Meeting Joint

von Mirjam Neidhart

Ein Theaterstück mit Musik über Freundschaft und Sucht. Für Menschen ab 12 Jahren.


Ann und Louis gehen zusammen zur Schule und sind ein Paar. Louis kifft ab und zu und möchte, dass Ann mal probiert, damit sie mitreden kann. Marie ist Klassenbeste und die Freundin von Ann. Sie ist gestern von zu Hause abgehauen, will die Schule schmeissen und versteckt sich in einem Bootshaus am See. Ins Bootshaus zieht sich auch Louis ab und zu zurück, wenn er allein sein will. Das ist die Ausgangslage des Stücks. Es folgt eine Fahrt mit der „Gespensterbahn des Alltags“, an deren Ausgang sich für alle ein neuer Blick auf ihr Leben eröffnet.

Der äusserst vielschichtigen Thematik begegnet die In-szenierung mit Humor, viel Musik, Hip Hop, lustvollem Spiel, überraschenden Wendungen und ohne moralischen Zeigefinger.

Wer hat sich nicht schon gewünscht, einfach abzuhauen, neu anzufangen, alle Brücken hinter sich abzubrechen. In der Pubertät können diese Gefühle radikal sein. Wer bin ich? Wer sind meine Vorbilder? Wie sieht meine Zukunft aus? Auf dem Weg zur Selbstfindung sind Jugendliche hin und her gerissen zwischen Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt. Ein Projekt über Sucht zu machen, heisst, sich mit der Sehn-sucht der Jugendlichen auseinander zusetzen. Kiffen kommt in unserem Stück exemplarisch vor. Das Theater soll anregen, sich mit verschiedenen Szenarien im Zusammenhang mit Sucht und Cannabiskonsum zu beschäftigen. Es appelliert an die Selbstverantwortung der Jugendlichen und will sie in ihrer Entscheidungsfreiheit stärken.

Regie: Mark Roth
Spieler: Katalin Liptak, Yvonne Oesch, Tobias R. Pinlger
Zeitraum: 2004 / 2005